Organisatoren

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

VERENA NOLTE Geschäftsführerin von Kulturallmende. Sie studierte Sprachen in Paris und London, danach Neuere Deutsche Literatur und Französisch an der Freien Universität Berlin, arbeitete als Übersetzerin, Redakteurin und Autorin, publizierte Erzählungen, Novellen und Essays in Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien, Katalogen und beim Rundfunk. Von 1992 bis 2003 war sie für das Kulturreferat der Stadt München im internationalen Kulturaustausch tätig und leitete von 1997 bis 2003 die Villa Waldberta, das Künstlerhaus der Stadt München am Starnberger See. Von 2006 bis 2010 war sie Geschäftsführerin des Netzwerks der deutschsprachigen Literaturhäuser literaturhaus.net. 2011 gründete sie in München die gemeinnützige Gesellschaft Kulturallmende, mit der sie seither viele internationale Projekte in Kunst und Literatur im In- und Ausland durchgeführt hat.

 

welcome@kulturallmende.org
www.kulturallmende.org
Tel. +49 89 692 37 49

FINANZEN UND ORGANISATION

ANITA UND ANTON FELLNER arbeiten nebenberuflich für Kulturallmende im Bereich Finanzen, Organisation und Verwaltung. Hauptberuflich sind sie seit 1992 bei der Landeshauptstadt München tätig. Beide haben umfassende Erfahrung in der Abwicklung internationaler Kulturprojekte.

TEXTREDAKTION UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

MARIT BORCHERDING Studium Bibliothekswesen in Köln, Dipl.-Bibliothekarin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Berufsbegleitend studierte sie Sozialwissenschaften, Geschichte und Neuere Deutsche Literatur an der Fernuniversität Hagen. Lektorin bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt. Freiberufliche Lektorin und Autorin. Von 2008 bis 2014 Aufbau und Leitung des Programms für Kinder und Jugendliche im Literarischen Zentrum Göttingen. Seit 2015 hauptberuflich in der Internet-Redaktion der Zentrale des Goethe-Instituts in München tätig. Marit Borcherding arbeitet nebenberuflich im Bereich Texterstellung, Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit für »Eine Brücke aus Papier« 2018.

PROJEKTMANAGEMENT IN DER UKRAINE

JULIA OWTSCHARENKO Geboren in Kryvyi Rig, einer Großstadt im Krywbass, dem bedeutenden Eisenerzabbaugebiet inmitten der Ukraine mit zahlreichen Industrieansiedlungen. Freie Kulturmanagerin und Kuratorin in Dnipro. Diplomstudium der Germanistik an der Nationaluniversität von Dnipropetrowsk, Abschluss 2007 in deutscher Sprache und Literatur. Von 2008 bis 2009 Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung (Hamburg) im Programm »Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa«. 2013 Mitbegründerin der gemeinnützigen Organisation Kultura Medialna in Dnipro, mit dieser im Schwerpunkt Medienkunst, Kunst im öffentlichen Raum und Urbanistik tätig. Seit 2016 arbeitet Julia Owtscharenko als Projektmanagerin in der Ukraine für »Eine Brücke aus Papier«.

IRYNA RYBKO Geboren in Uschhorod, wo sie nach dem Abitur Wirtschaft an der Uschhoroder Universität studierte. Es folgte ein Studium der Kulturwissenschaft an der Iwano-Franko-Universität in Lwiw. Seit 2009 ist sie Mentorin des Programms »Werkstatt bürgerschaftlichen Engagements«. Sie erhielt Stipendien vom Theodor Heuss Kolleg, der Robert Bosch Stiftung sowie vom DAAD, verknüpft mit Aufenthalten in Deutschland. 2015 war sie Leiterin des Kunstprogramms beim Kulturkongress der Östlichen Partnerschaft, Lwiw. Seit 2014 arbeitet sie als Projektmanagerin in der Kulturverwaltung der Stadt Lwiw. Für »Eine Brücke aus Papier« wirkt Iryna Rybko seit 2015 im Kulturmanagement in der Ukraine.

MODERATOREN

CHRYSTYNA NAZARKEWYTSCH lebt in Lwiw, absolvierte ein Germanistikstudium an der Universität Lwiw und Ukrainistik an der Ukrainischen Freien Universität München. 1993 Promotion über das Romanwerk von Heinrich Böll. Sie erhielt Forschungsstipendien in Wien und Freiburg im Breisgau sowie zahlreiche Übersetzungsstipendien. Sie ist Übersetzerin wissenschaftlicher und literarischer Prosa, lyrischer und dramatischer Texte und lehrt an der Lwiwer Universität Theorie und Praxis des Übersetzens. 2017 beriet sie Kulturallmende bei der Programmarbeit. 2018 nimmt sie als Moderatorin am Schriftstellertreffen in Mariupol teil. Chrystyna Nazarkewytsch übersetzte Natascha Wodins 2017 in Deutschland veröffentlichten Roman Sie kam aus Mariupol ins Ukrainische. Voraussichtlich erscheint er im Oktober 2018 im Verlag Books XXI in Czernowitz.

IRYNA MAHDYSH Kulturwissenschaftlerin, Übersetzerin, Autorin. Lebt in Lwiw. Als Kulturmanagerin trug sie die Verantwortung für zahlreiche ukrainische und internationale Kulturprojekte. Von 2012 bis 2015 leitete sie die Kulturabteilung der Stadt Lwiw. Heute erstreckt sich ihr Wirken in die Region, so ist sie als Kulturberaterin der Kleinstadt Wynnyky östlich von Lwiw tätig und kuratiert zudem das Interregionale Kulturforum »Mystezki nadra«. 2018 erscheint ihr Buch Hra w musej (Spiel im Museum) im Staryj Lew Verlag. Iryna Mahdysh will traditionelle Denkweisen über Kultur aufbrechen. Sie ist vom großen kulturellen Potenzial Mariupols überzeugt und entwickelt derzeit eine Strategie für eine sichtbare moderne kulturelle Entwicklung der Stadt.

DOLMETSCHER

JURI DURKOT Geboren 1965 in Lwiw, studierte Germanistik an den Universitäten Lwiw und Wien. Er schrieb als freier Journalist für österreichische Zeitungen und war von 1995 bis 2000 Pressesprecher der ukrainischen Botschaft in Deutschland. Seit Ende 2000 ist er als freier Journalist, Publizist, Übersetzer und Produzent tätig und arbeitet für die deutschsprachige Presse sowie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seine Übersetzungen ukrainischer Literatur ins Deutsche erscheinen im Suhrkamp Verlag. Dazu gehören seine gemeinsam mit Sabine Stöhr übersetzten Romane von Serhij Zhadan. Für die Übersetzung von Zhadans jüngstem Werk Das Internat (2018) erhielten Juri Durkot und Sabine Stöhr den Preis der Leipziger Buchmesse 2018. Durkot dolmetscht und übersetzt seit 2015 für »Eine Brücke aus Papier«.

HALYNA KOTOWSKI Geboren 1963 in Lwiw. Studierte Germanistik an der Nationalen Iwano-Franko-Universität Lwiw. Nach dem Studium war sie längere Zeit im Tourismus tätig. 1994 und 1999 Forschungsaufenthalt an der Wiener Universität. Promovierte im Bereich der Linguistik. Lebt in Lwiw und ist Übersetzerin und Dozentin der Lwiwer Universität. Halyna Kotowski dolmetscht seit 2015 für »Eine Brücke aus Papier«.

NATALYA KULABUCHA Geboren 1983 in Krywyj Rih. Natalya Kulabucha studierte Germanistik an der Nationaluniversität von Dnipro und nutzte ihr DAAD-Stipendium für Aufenthalte in Freiburg im Breisgau und Hamburg. Im Anschluss erfolgte ihr Promotionsstudium über das Romanwerk von Thomas Mann. Zurzeit ist sie als freiberufliche Dolmetscherin und Übersetzerin tätig. 2016 und 2017 übersetzte sie für »Eine Brücke aus Papier« Texte ins Ukrainische und ins Russische. Seit 2016 hat sie außerdem als konsekutive Dolmetscherin während der Treffen die Verständigung zwischen den deutschen und ukrainischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern befördert.

ÜBERSETZER

DEUTSCH – UKRAINISCH
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UKRAINISCH – DEUTSCH
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RUSSISCH – UKRAINISCH
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RUSSISCH – DEUTSCH
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ENGLISCH – UKRAINISCH
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ENGLISCH – DEUTSCH
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FÖRDERER

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KOOPERATIONSPARTNER

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