Hans Pleschinski

PROSA

Hans Pleschinski

Geboren 1956 im niedersächsischen Celle. Schriftsteller und Übersetzer, der das Aufwachsen im deutsch-­deutschen Grenzland in seinem Werk Ostsucht literarisierte. Hans ­Pleschinski studierte Germanistik, Romanistik und Theater­wis­senschaften in München, wo er auch heute lebt. Neben seiner Arbeit als Autor ist er in verschiedenen ­Funktionen im Kulturbereich tätig, beispielsweise als Mitarbeiter beim Hörfunk des Bayerischen Rundfunks. Von 2015 bis 2017 war Pleschinski Direktor der Abteilung Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Für sein literarisches Wirken erhielt er zahlreiche Ehrungen, etwa 2012 die Auszeichnung als Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres sowie 2014 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München wie auch den Niederrheinischen Literaturpreis. In seinem 2013 erschienenen Buch Königsallee hatte ­Pleschinski mit Thomas Mann einen der ruhmreichsten deutschen Schriftsteller in den Mittelpunkt gestellt. Der Roman Wiesenstein, 2018 im C.H. Beck Verlag veröffentlicht, widmet sich den letzten Lebensjahren des greisen Dramatikers Gerhart Hauptmann, die zeitgleich sind mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, dem Untergang des alten Schlesien und des verbrecherisch gewordenen Deutschen Reiches.

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Auf das Großspurige,
Schäbige, den Hass
hatte er sich eingelassen.
Nun das Inferno.

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Wiesenstein, 2018