Karl Schlögel

Karl Schlögel

Geboren 1948 in Hawangen bei Memmingen, Professor em., Historiker und Publizist, lebt in Berlin. Seine Lehr- und Forschungstätigkeiten führten ihn immer wieder nach Osteuropa. Schlögel war zuletzt Professor für osteuropäische Geschichte in Frankfurt an der Oder. Er erhielt zahlreiche Auszeichnun­gen, so brachte ihm sein Buch Terror und Traum. Moskau 1937 (2008) 2009 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Auf diesem Werk beruhte auch der Preis, den ihm 2016 das in München ansässige Historische Kolleg ­verlieh. Zu seinen Publikationen zählen Grenzland Europa. Unterwegs auf einem neuen Kontinent (2013) sowie Entschei­dung in Kiew. Ukrainische Lektionen (2015), ukrainisch Карл Шльоґель, «Український виклик. Відкриття європейської країни», Дух і Літера, Київ 2016. Für das 2017 im C.H. Beck Verlag erschienene Buch Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt erhielt Karl Schlögel im März 2018 den Preis der Leipziger Buchmesse. Der 2014 diesem Buch vorausgegangene Themenband der Münchner Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Archäologie des Kom­munismus oder Russland im 20. Jahrhundert. Ein Bild neu zu­sammensetzen liegt seit 2018 im Duch i litera Verlag Kiew in ukrainischer Übersetzung vor. Sie trägt den Titel Археологія комунізму, або Росія у ХХ столітті vor.