Wladimir Rafejenko

LYRIK, PROSA

Wladimir Rafejenko

Geboren 1969 in Donezk, dem Zentrum des ostukrainischen Kohlereviers Donbass, vor dem Separatistenkrieg eine be­deutende Kultur- und Universitätsstadt. Die Bevölkerung ist überwiegend ­russischsprachig. Auch Rafejenko verfasst seine Prosa und Lyrik auf Russisch, mittlerweile hat er sich die ukrainische Sprache angeeignet und strebt danach, sein nächstes Werk auf Ukra­inisch zu schreiben. Er studierte Russistik und ­Kulturwissenschaft in seiner Geburtsstadt, ­heute lebt er in Kiew. Für sein literarisches Wirken wurde er in Russland mehrfach ausgezeichnet. Wladimir Rafejenko hat nach frühen Lyrikbänden mehrere Romane veröffentlicht, darunter ­Descartes’ Dämon (2014). Zuletzt erschien 2017 in Charkiw Die Länge der Tage. Stadtballade. Seine neueren Gedichte finden sich in Literaturzeitschriften und Anthologien. Auf Deutsch sind eine Erzählung und ein Auszug aus seinem Roman Decartes’ Dämon veröffentlicht worden.

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Vom Dnipro bis zum Don alles in die Luft!
Das reinste Chaos! Und dann sehen
wir endlich ein anderes Leben.
Ein glückliches, gutes, gerechtes Leben.

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Descartes’ Dämon, 2014