ANDRUCHOWYTSCH & KARBIDO

LITHOGRAPHIEN

Montag, 21. Oktober 2019
Einlass 19.30 Uhr
Beginn 20 Uhr
Vorverkaufspreis zzgl. Gebühren 10,05 Euro
Ort: Muffatcafé, Zellstraße 4, 81667 München
Veranstalter: Kulturallmende gUG

 

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Lithographien sind Steinzeichnungen und gleichzeitig der Titel des fünften gemeinsamen Projekts des ukrainischen Schriftstellers Juri Andruchowytsch und den Musikern der polnischen Band Karbido. Die vorherigen Alben “Samogon” (2006, 2008), “Cynamon” (2009), “Absinthe” (2012) und “Atlas estremo” (2015) haben den Weg vorgezeichnet, auf dem poetische Visionen im permanenten Dialog und zuweilen in kompromissloser Konfrontation mit musikalischen Ideen stehen. So entfaltet sich eine sonderbare Dritte Welt – ein Raum, in dem Poesie und Musik nicht mehr zu trennen sind.

 

Das Projekt “Lithographien” ist gänzlich dem alten Stanislau, seinen Geschichten und Legenden gewidmet. Als Textgrundlage dient der gleichnamige Zyklus aus sieben Gedichten von Juri Andruchowytsch, die zum ersten Mal in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre veröffentlicht wurden und drei Jahrzehnte später unverhofft mit neuen Bedeutungen erklingen.

Juri Andruchowytsch – Texte, Vocal
Tomasz Sikora – Saxofone, Soundeffekte
Marek Otwinowski – Gitarre, Bass-Gitarren, Vocal
Ihor Hnydyn – Schlagzeug

SERHIJ ZHADAN & MANNERHEIMLINIE

KONFISKAT

Donnerstag, 24. Oktober 2019
Beginn 20 Uhr
Ort: Import / Export, Dachauer Str. 114, 80636 München

Serhij Zhadan (Vocal)
Oleh Kadanow (Orchester Che), Gitarre
Jewhen Turtschynow (Sobaky w Kosmosi, Hunde im Kosmos ), Gitarre

„Mannerheimlinie“ ist ein Projekt, das verschiedene Klangkonzeptionen verbindet, zerstörte Kommunikationslinien wiederherstellt und die Realität mit Saiten und Adern zusammennäht.

 

„Mannerheimlinie“ ist ein Klangwall, der das Hineindringen der Stille in deine Realität verhindert, ein Signal für diejenigen, die es aus den schwarzen Gewässern ans Ufer schaffen wollen, bei denen das Rhythmusgefühl an Liebe grenzt, und deren Verständnis von Akustik mit dem Verständnis der Naturgesetze eng verwoben ist.

 

„Mannerheimlinie“ ist eine Botschaft an alle, die keine Angst vor dem Dunkel haben. An alle, die sich nicht vor Licht scheuen.

 

Die Charkiwer Band hat sich 2017 gegründet und trat schon beim 3. Deutsch-Ukrainischen Schriftstellertreffen in Charkiw 2017 mit dem Programm „Mannerheimlinie“ nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus von Serhij Zhadan auf.

Siehe auch »Lektüre«.