Kerstin

Preiwuß

BERLIN

*1980 in Lübz, Lyrikerin und Prosaschriftstellerin. Sie wuchs in Plau am See und Rostock auf und lebt heute als freie Autorin in Leipzig. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Psychologie in Leipzig und Aix-en-Provence, promovierte sie über deutsch-polnische Städtenamen. Sie ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. 2006 erschien ihr erster Gedichtband Nachricht von neuen Sternen. 2008 erhielt sie das renommierte Hermann-Lenz-Stipendium. Ihr zweiter Gedichtband Rede, erschienen 2012, wurde von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in die Liste der Lyrikempfehlungen des Jahres aufgenommen. 2014 veröffentlichte sie ihren ersten  Roman Restwärme, auf den 2016 ihr Gedichtband Gespür für Licht folgte. Ihr zweiter Roman Nach Onkalo erhielt 2017 eine Nominierung für den Deutschen Buchpreis. 2018 wurde sie gleich mit zwei bedeutenden Auszeichnungen geehrt: dem Lyrikpreis Meran und dem Eichendorff-Literaturpreis. Dessen Jury befindet, dass die Worte und Sätze von Kerstin Preiwuß »das Fundament legen für ein Haus aus Sprache, in dem die Fenster weit offen sind – vor allem mit Blick für den Osten Europas«. 2020 erhält sie den Anke Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillergesellschaft. Ihr 2020 erschienener Gedichtband Taupunkt steht im Juli desselben Jahres auf Platz 2 der SWR-Bestenliste.