Ljubow Solowka

Iwano-Frankiwsk

*1969 in Iwano-Frankiwsk, Historikerin, Archivarin, Ethnologin. Studium der Geschichte am Staatlichen Pädagogischen Institut in Iwano-Frankiwsk, heute Wasyl-Stefanyk-Karpaten-Universität. Von 1997 bis 2015 im Staatsarchiv Iwano-Frankiwsks beschäftigt, Forschungs- und Arbeitsgebiete: Archivkunde, Religionswissenschaft, europäische Ethnologie, Judaistik und Genozide des 20. Jahrhunderts. Autorin und Co-Autorin etlicher wissenschaftlicher Arbeiten und Monografien, u.a. Chronik des Dorfes Tschortowetz (2018), Das Dorf Krychiwtzi/ Krechiwtzi (2020). Die Publikation der wissenschaftlichen Monografie 150 von 150 000 … Der Holocaust an den Karpatenjuden als Teil der ethnodemografischen Katastrophe Ostgaliziens (Iwano-Frankiwsk 2019) ist das Ergebnis einer zwanzigjährigen wissenschaftlichen Forschungsarbeit im Bereich der Judaistik und der Beschäftigung mit den Leerstellen der Genozide des 20. Jahrhunderts. Ljubow Solowka erhielt für ihr Werk mehrere Auszeichnungen, darunter die Petro-Tronka-Prämie des nationalen Volkskundeverbands der Ukraine (2020) und den Les-Martowytsch-Literatur- und Kunstpreis.