Daniela Danz

LYRIK, PROSA

Geboren 1976 in Eisenach. Kunsthistorikerin, Lyrikerin, Prosa­autorin. Sie lebt im thüringischen Kranichfeld. Studium der Kunstgeschichte und Germanistik in Tübingen, Prag, Berlin, Leipzig und Halle. Ihre Promotion befasste sich mit dem Krankenhauskirchenbau der Weimarer Republik, und für eini­ge Jahre war sie Kunstinventarisatorin für die ­evangelische Kirche. Sie hat einen Lehrauftrag an der Universität Hildesheim und leitet seit 2013 das Schillerhaus in Rudolstadt. In ih­rem 2009 bei Wallstein erschienenen Gedichtband Pontus erkundet Daniela Danz das Schwarze Meer, seine Geschichte und seine Mythen. Das 2014 herausgebrachte lyrische Werk V widmet sich dem Thema Vaterland, ver­standen als transzendierte Heimat. Nach vielen anderen Auszeichnungen erhielt Daniela Danz 2016 ein Stipendium der Deutschen ­Akademie Roma Casa Baldi, im gleichen Jahr erschien ihr Roman Lange Fluchten.

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Was träumt der Hund
er träumt von den Kriegen
die wir führen
und wie es kam
dass er dabei ein Bein verlor

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V. Gedichte, 2014