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KYJIW
Sofia Andruchowytsch
*1982 in Iwano-Frankiwsk, dem früheren Stanislau, in der Westukraine. Sie ist Prosaschriftstellerin, Essayistin und Literaturübersetzerin und lebt heute in Kyjiw. Die Tochter des ukrainischen Schriftstellers Juri Andruchowytsch veröffentlichte mehrere Prosawerke. Ihr fünftes Buch „Felix Austria“ (2014, Lwiw) ist in ihrer Geburtsstadt zur Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie angesiedelt und verschaffte ihr den literari¬schen Durchbruch. Die deutsche Übersetzung von Maria Weissenböck erschien 2016 unter dem Titel „Der Papierjunge“ im österreichischen Residenz-Verlag. 2020 kam ihr 1000 Seiten umfassendes Romanepos „Amadoka“ heraus. Ins Deutsche übersetzt von Alexander Kratochvil und Maria Weissenböck, erschien es 2023 und 2024 in drei Bänden im Residenz-Verlag. Sofia Andruchowytsch wurde 2024 dafür gemeinsam mit ihren Übersetzer:innen mit dem Internationalen Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. Ihr jüngster Roman „Catananche“ (2024) spielt in einer zukünftigen Ukraine und richtet den Blick auf das Leben einer Familie in Kyiw nach dem Krieg.
Stand: 2026