
Foto: © Volker Derlath
MÜNCHEN
Dagmar Leupold
*1955 in Niederlahnstein, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in München. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Klassische Philologie in Marburg, München und New York. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit ging Dagmar Leupold immer auch anderen Tätigkeiten nach. So wirkte sie als Deutschlehrerin und Kultur-Redakteurin in Florenz und lehrte Komparatistik an den Universitäten in München und Bamberg. Von 2004 bis 2021 leitete sie an der Universität Tübingen das „Studio Literatur und Theater“. 1988 erschien ihr erster Gedichtband „Wie Treibholz“, gefolgt von einem umfangreichen Werk aus Essays, Lyrik, Erzählungen und Romanen. Drei ihrer Romane waren für den Deutschen Buchpreis nominiert: „Unter der Hand“ (2013), „Die Witwen“ (2016), „Dagegen die Elefanten!“ (2022). Neben weiteren Ehrungen erhielt Dagmar Leupold 2023 den Literaturpreis der Stadt München für ihr literarisches Gesamtwerk. 2025 erschien zum einen ihr für den Bayerischen Buchpreis nominierter und insgesamt hoch gelobter Roman „Muttermale“, in dem sie sich dem Leben ihrer Mutter annähert. Außerdem kam der viel beachtete Band „Small Talk“ heraus, in dessen Gedichten der Krieg Russlands gegen die Ukraine deutliche Spuren hinterlassen hat.
Stand: 2026