
Foto: © Peter von Felbert
München
Thomas Lang
*1967 in Nürnbrecht, lebt in München, Schriftsteller. Er studierte Literaturwissenschaften in Frankfurt am Main, seit 1997 wirkt er als freier Schriftsteller. Auf den Bayerischen Staatsförderpreis für Thomas Langs Romandebüt „Than“ (2002) folgte 2005 der Ingeborg-Bachmann-Preis und die Platzierung auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse (2006) für seinen Roman „Am Seil“ über einen Vater-Sohn-Konflikt. Er publizierte weitere Romane, Erzählbände, Essays und Erzählungen in Zeitschriften und Sammelbänden. 2016/2017 schrieb Thomas Lang an einem interaktiven Netzroman. Die im Austausch mit Leser:innen entwickelte Geschichte kam 2019 als Roman unter dem Titel „Freinacht“ heraus. In seinem Essay „hurrah! hurrah! die Beine in die Hand! hurrah! Eine literarische Schlachtenfolge“ von 2018 verhandelt er das Thema Krieg in der neueren internationalen Literatur. 2026 erschien sein Roman „Melville verschwindet“. Darin holt er Herman Melville, den legendären Autor von „Moby Dick“, in die Gegenwart.
Stand: 2026