Organisation

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

VERENA NOLTE Geschäftsführerin von Kulturallmende. Sie studierte Sprachen in Paris und London, danach Neuere Deutsche Literatur und Französisch an der Freien Universität Berlin, arbeitete als Übersetzerin, Redakteurin und Autorin, publizierte Erzählungen, Novellen und Essays in Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien, Katalogen und beim Rundfunk. Von 1992 bis 2003 war sie für das Kulturreferat der Stadt München im internationalen Kulturaustausch tätig und leitete von 1997 bis 2003 die Villa Waldberta, das Künstlerhaus der Stadt München am Starnberger See. Von 2006 bis 2010 wirkte sie als Geschäftsführerin des Netzwerks der deutschsprachigen Literaturhäuser literaturhaus.net. 2011 gründete Verena Nolte in München die gemeinnützige Gesellschaft Kulturallmende, mit der sie seither internationale Kunst- und Literaturprojekte im In- und Ausland durchgeführt hat. 2020 erscheint ihr Buch Der Milchkrug. Ein Südtiroler Mädchen erlebt Krieg und Neuanfang mit Fotos von Mila Pavan im Folio Verlag Wien/Bozen.

 

welcome@kulturallmende.org
www.kulturallmende.org
Tel. +49 89 692 37 49

TECHNISCHE LEITUNG

WANJA NOLTE *1978 in Berlin. Nach dem Abitur zunächst Studium der Theaterwissenschaften in München. Dann freiberufliche Tätigkeit im Filmbereich. Von 2002 bis 2005 hat er als freiberuflicher Filmemacher und Video-Editor Projekte etwa für den Gasteig München und das Kulturreferat München realisiert. Neben seiner Arbeit als Content Manager und Head of Video bei der Münchner Bewegtbildagentur Framepool verantwortete er Kamera, Schnitt und Postproduktion bei verschiedenen ZDFinfo-Dokumentationen. 2018 konzipierte, drehte und produzierte Wanja Nolte für »Eine Brücke aus Papier« den Film Nachtzug nach Mariupol: Die Dokumentation einer ungewöhnlichen Reise von Schriftsteller*innen in den Osten der Ukraine und ihren literarischen Begegnungen in der Stadt am Asowschen Meer. Als Product Manager der Münchner Firma Pomfort GmbH ist Wanja Nolte u.a. zuständig für die Entwicklung von On Set-Software für Filmproduktionen. Für das 6. Deutsch-Ukrainische Schriftstellertreffen hat er das digitale Konzept »Paperbridge Circle 2020« entwickelt und leitet die technische Umsetzung.

BÜHNENBILD

EVA DIAMANTSTEIN studierte Malerei in Paris an der École des Beaux Arts und an der Kunstakademie Stuttgart. Ab 1985 als freie Regisseurin und Bühnenbildnerin tätig u. a. in Konstanz, Göttingen, Freiburg, Darmstadt, Wiesbaden, Dortmund, Mannheim, Bern, Zürich. Gastprofessuren an der Hochschule für darstellende Kunst (Mozarteum) Salzburg und am Bruckner-Konservatorium Linz. 2000 Literatur-Aufenthaltsstipendium in der Villa Waldberta, Künstlerhaus der Stadt München, wo ihr Theaterstück Nachtmahl entstand, 2001 uraufgeführt in ihrer Regie und Bühne im Rahmen des Spielartfestivals München. Seit 2005 Künstlerische Leiterin von Unzeit, einer Reihe von szenischen Lesungen, Initiative einer Gruppe in Berlin lebender Künstler unter anderem aus Theater, bildender Kunst, Soziologie, Dramaturgie. Seit 2009 Dozentin für Schauspiel an Berliner Schauspielschulen. 2019 für »Eine Brücke aus Papier« Regisseurin der Szenischen Lesung des Stücks Zerstörte Straßen der ukrainischen Dramatikerin Natalia Voroschbit im Literaturhaus Berlin. 2020 übernimmt sie die Gestaltung des Bühnenbilds für den  Livestream im Literaturhaus Berlin.

TEXTREDAKTION UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

MARIT BORCHERDING Studium Bibliothekswesen in Köln, Dipl.-Bibliothekarin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Berufsbegleitend studierte sie Sozialwissenschaften, Geschichte und Neuere Deutsche Literatur an der Fernuniversität Hagen. Lektorin bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft. Freiberufliche Lektorin und Autorin. Von 2008 bis 2014 Aufbau und Leitung des Programms für Kinder und Jugendliche im Literarischen Zentrum Göttingen. Seit 2015 ist sie hauptberuflich in der Online-Redaktion der Zentrale des Goethe-Instituts in München tätig. Marit Borcherding arbeitet seit 2018 nebenberuflich im Bereich Textredaktion für »Eine Brücke aus Papier«.

FINANZEN UND ORGANISATION

ANITA UND ANTON FELLNER arbeiten nebenberuflich für Kulturallmende im Bereich Finanzen, Organisation und Verwaltung. Hauptberuflich sind sie seit 1992 bei der Landeshauptstadt München tätig. Beide haben umfassende Erfahrung in der Abwicklung internationaler Kulturprojekte und begleiten „Eine Brücke aus Papier“ seit 2015.

PROJEKTMANAGEMENT UKRAINE

JULIA OWTSCHARENKO Geboren in Kryvyi Rig, einer Großstadt im Krywbass, dem bedeutenden Eisenerzabbaugebiet inmitten der Ukraine mit zahlreichen Industrieansiedlungen. Freie Kulturmanagerin und Kuratorin in Dnipro. Diplomstudium der Germanistik an der Nationaluniversität von Dnipropetrowsk, Abschluss 2007 in deutscher Sprache und Literatur. Von 2008 bis 2009 Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung (Hamburg) im Programm »Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa«. 2013 Mitbegründerin der gemeinnützigen Organisation Kultura Medialna in Dnipro, mit dieser im Schwerpunkt Medienkunst, Kunst im öffentlichen Raum und Urbanistik tätig. Seit 2016 arbeitet Julia Owtscharenko als Projektmanagerin in der Ukraine für »Eine Brücke aus Papier«.

IRYNA RYBKO Geboren in Uschhorod, wo sie nach dem Abitur Wirtschaft an der Universität Uschhorod studierte. Es folgte ein Studium der Kulturwissenschaft an der Iwano-Franko-Universität Lwiw. 2009 wurde sie Mentorin des Programms »Werkstatt bürgerschaftlichen Engagements«. Sie erhielt Stipendien des Theodor Heuss Kollegs, der Robert Bosch Stiftung sowie des DAAD, verknüpft mit Aufenthalten in Deutschland. 2015 war sie Leiterin des Kunstprogramms beim Kulturkongress der Östlichen Partnerschaft, Lwiw. Von 2014 bis 2018 arbeitete sie als Projektmanagerin in der Kulturverwaltung der Stadt Lwiw. Seit 2019 lehrt sie Kulturmanagement im Studiengang Kulturwissenschaft der Ukrainischen Katholischen Universität. Für »Eine Brücke aus Papier« arbeitet Iryna Rybko seit 2015 als Kulturmanagerin in der Ukraine mit. Sie lebt in Lwiw.

MODERATION

CHRYSTYNA NAZARKEWYTSCH *1964 in Lwiw, wo sie auch heute lebt. Chrystyna Nazarkewytsch ist Übersetzerin wissenschaftlicher und literarischer Prosa, lyrischer und dramatischer Texte und lehrt an der Lwiwer Universität Theorie und Praxis des Übersetzens. Seit 2017 nimmt sie als Moderatorin an den deutsch-ukrainischen Schriftstellertreffen von »Eine Brücke aus Papier« und begleitete die Veranstaltung nach Charkiw, Mariupol, München und Berlin. Chrystyna Nazarkewytsch übersetzte Natascha Wodins 2017 in Deutschland veröffentlichten Roman Sie kam aus Mariupol ins Ukrainische.

JURKO PROCHASKO *1970 in Iwano-Frankiwsk. Germanist, Übersetzer, Essayist und Publizist. Er lebt in Lwiw, wo er an der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine und am Psychoanalytischen Institut der Universität, hier als Gruppenanalytiker, tätig ist. 1999 gründete er die Ukrainische Übersetzer-Assoziation. Jurko Prochasko hat u.a. Werke von Franz Kafka, Robert Musil, Joseph Roth, Katja Petrowskaja und Karl Schlögel ins Ukrainische übersetzt, außerdem übersetzt er aus dem Polnischen. Studienaufenthalte führten ihn häufig nach Deutschland und Österreich. Er gilt als bedeutsamer kultureller Vermittler zwischen der Ukraine und Deutschland und ist engagierter Europäer. 2008 erhielt Jurko Prochasko den Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland, verliehen von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, sowie den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung. Seit Beginn des Projekts »Eine Brücke aus Papier« ist er als Moderator und Übersetzer an der Vorbereitung und Durchführung maßgeblich beteiligt.

DOLMETSCHER*INNEN

JURI DURKOT *1965 in Lwiw. Übersetzer, Dolmetscher, Journalist. Juri Durkot studierte Germanistik an den Universitäten Lwiw und Wien. Er schrieb als freier Journalist für österreichische Zeitungen und war von 1995 bis 2000 Pressesprecher der ukrainischen Botschaft in Deutschland. Seit Ende 2000 ist Durkot freiberuflich für die deutschsprachige Presse sowie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk tätig, zudem ist er ein renommierter Übersetzer aus dem Ukrainischen. Gemeinsam mit Sabine Stöhr überträgt er die Romane von Serhij Zhadan in Deutsche. Für die Übersetzung von dessen Roman Das Internat (2018) erhielten Juri Durkot und Sabine Stöhr den Preis der Leipziger Buchmesse 2018. Durkot dolmetscht und übersetzt seit 2015 für »Eine Brücke aus Papier«.

HALYNA KOTOWSKI *1963 in Lwiw. Dolmetscherin, Übersetzerin, Linguistin. Halyna Kotowski studierte Germanistik an der Nationalen Iwano-Franko-Universität Lwiw. Nach dem Studium war sie längere Zeit im Tourismus tätig. 1994 und 1999 absolvierte sie Forschungsaufenthalte an der Wiener Universität und promovierte im Bereich der Linguistik. Halyna Kotowski lebt in Lwiw und ist Übersetzerin und Dozentin der Lwiwer Universität. Sie dolmetscht seit 2015 für »Eine Brücke aus Papier«.

ÜBERSETZER*INNEN

Alexander Kratochvil

Halyna Petrosanyak
Ostap Ukraijinez

 

Vasyl Lozhynskyi

Tom Schulz

 

Lydia Nagel

Lubow Solowka

 

Chrystyna Nazarkewytsch

Daniela Danz
Kerstin Preiwuß

 

Halyna Petrosanyak

Anatol Regnier

 

Jurko Prochasko

Alexander Kratochvil

 

Sabine Stöhr

Juri Andruchowytsch

 

Natalija Schymon

Paperbridge Texte

 

Natalka Sniadanko

Noemi Schneider

 

Maria Weissenböck

Tanja Maljartschuk
Sofia Andruchowytsch
Taras Prochasko

FÖRDERER

auswaertigesamt

KOOPERATIONSPARTNER

generalkonsulat

goetheinstitut

MEDIENPARTNER